Rivia hat sich eine Serie-A-Finanzierung in Höhe von 13 Millionen Euro gesichert. Symbolbild: Ketut Subiyanto/Pexels

Rivia erhält Serie A-Finanzierung von 13 Millionen Euro

(CONNECT) Rivia hat sich eine Serie-A-Finanzierung in Höhe von 13 Millionen Euro gesichert. Die Runde wurde von der Berliner Risikokapitalfirma Earlybird angeführt. Darüber hinaus beteiligten sich die bestehenden Investoren Speedinvest aus Wien, Amino Collective aus Berlin und Nina Capital aus Barcelona.

Wie das 2022 in Zürich gegründete und im Technopark Zürich ansässige IT-Unternehmen Rivia über die Plattform EU-Startups weiter mitteilt, will es mit dem frischen Kapital sein Teamwachstum beschleunigen, die Skalierung seiner agentischen Data-Engine für klinische Studien vorantreiben und seine internationale Präsenz ausbauen, insbesondere in den USA. Rivia wurde aus der Überzeugung gegründet, dass neue Medikamente mit einem Bruchteil des heutigen Kapitals auf den Markt gebracht werden können.

Denn jüngste Fortschritte mit Künstlicher Intelligenz ermöglichen es grossen Sprachmodellen, Arbeitsabläufe und Entscheidungen zu unterstützen – doch nur, wenn Daten vereinheitlicht, strukturiert und korrekt kodiert sind. Hier setzt Rivia mit seiner Daten-Engine gleichen Namens an.

„Klinische Studien zählen zu den komplexesten und kostspieligsten Arbeitsabläufen im Gesundheitswesen, dennoch ist die Infrastruktur nach wie vor fragmentiert und manuell“, wird Christian Nagel vom Investor Earlybird zitiert. „Rivia hat eine intelligente Plattform für klinische Studien entwickelt, die Daten vereinheitlicht und Wirkstoffe direkt in wichtige Arbeitsabläufe integriert. Wir sind überzeugt, dass dieser Ansatz das Potenzial hat, die Durchführung von Studien grundlegend zu verbessern, Kosten zu senken und gleichzeitig Geschwindigkeit und Datenintegrität zu erhöhen.“

Rivia spricht von möglichen Kosteneinsparungen von bis zu 50 Prozent. „Das ist unser eigenes Problem, das wir hier lösen“, sagt Rivia-CEO und -Mitgründer Erik Scalfaro in einem Podcast. „Wir im Gründungsteam sind selbst Arzneimittelentwickler. Daher war dies für uns ein dringender Bedarf und eine grosse Chance, als wir das Unternehmen vor vier Jahren gründeten.“ ce/mm